Pokalauftakt beim Bundesligaaufsteiger

Am kommenden Sonntag steigt die Bundesligamannschaft in den bundesweiten Pokalwettbewerb ein. Die Schriesheimer treffen auswärts auf Aufsteiger und Ligakonkurrent SC DHfK Leipzig. Das Spiel beginnt um 16 Uhr und kann im Livestream auf Youtube mitverfolgt werden.

Die beiden Vereine kennen sich bereits aus ihrer Zeit in der 2. Bundesliga. Vor zwei Saisons bildeten sie das Spitzenduo der Süd-Ost Staffel der zweithöchsten deutschen Spielklasse. In besagter Saison zogen beide Mannschaften in die Aufstiegsspiele um den Aufstieg in die 1. Bundesliga ein. Schriesheim gelang der direkte Aufstieg, während Leipzig damals and den SSF Dragons Bonn scheiterte. Der TVS spielte damals die ergebnistechnisch beste Saison seiner Vereinsgeschichte. Aus 24 Pflichtspielen gewannen die Badener 22 und mussten sich nur zweimal geschlagen geben. Beim Zweitligaauswärtsspiel in Leipzig setzte es damals eine der beiden Niederlagen. Mit 6:7 nach Verlängerung verlor man gegen die Grün-Weißen. Im Rückspiel konnten die Badener jedoch einen souveränen 10:2 Heimsieg feiern.

Durch die Erweiterung der 1. Bundesliga von zehn auf zwölf Mannschaften ist der SC DHfK ohne die sonst üblichen Playoffspiele direkt aufgestiegen. In der Liga taten sich die Sachsen bisher schwer. Zunächst setzte es vier Niederlagen, bevor sie gegen Mitaufsteiger BW96 Schenefeld das erste Mal punkten konnten. Die Leipziger setzen ebenso wie der TVS verstärkt auf die eigene Jugend. Somit wartet im Pokalspiel eine junge und spielfreudige Mannschaft auf die Schriesheimer. Spielertrainer Alex Burmeister steht der gesamte TVS-Kader zur Verfügung.

Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht Wernigerode

Am kommenden Sonntag ist die Schriesheimer Bundesligamannschaft im Harz gefordert. Die Red Devils aus Wernigerode grüßen momentan aus dem Tabellenkeller und laden den TVS zum Heimspiel. Bully ist um 16 Uhr in  der Wernigeroder Stadtfeldhalle.

Die Red Devils Wernigerode sind einer der traditionsreichsten Floorball Vereine Deutschlands und können auf zwei Meistertitel und zwei Pokalsiege zurückblicken. In der vergangen Saison landeten die Harzer jedoch auf dem achten Tabellenplatz. Auch in dieser Saison scheinen sie Anlaufschwierigkeiten zu haben. So stehen die roten Teufel mit null Punkten aus vier Partien am Tabellenende. Doch der Schein trügt. Wirft man einen genauen Blick auf ihre bisherigen Gegner stechen v. a. zwei hohe Niederlagen heraus. Mit 5:13 und 1:13 unterlagen die Red Devils Weißenfels und Leipzig. Diese Niederlagen sind zu relativieren. Gegen die wohl beiden besten Teams der Liga waren die Wernigeröder wohl nicht die letzten, die sich die Zähne ausbeißen werden. Anders hingegen die Ergebnisse gegen Schenefeld und Hamburg. Gegen beide Mannschaften unterlagen die Roten nur denkbar knapp mit 5:6 und 3:4.

Anders als in den vergangen Jahren setzt Wernigerode verstärkt auf die eigene Jugend. Überlicherweise hatten die Red Devils jährlich mehrere neue Spieler aus Skandinavien verpflichtet. In dieser Saison ist mit Antti Koistinen nur ein internationaler Neuzugang ihrem Kader zu finden. Auch in den Schriesheimer Reihen blüht die jüngere Generation mehr und mehr auf. Vor allem der 17-jährige Joel Batt scheint zu wissen wo das gegnerische Tor steht und erzielte in den ersten vier Spielen ebensoviele Tore.

Nach der bitteren 7:8 Overtime Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Hamburg pochen die Schriesheimer auf ein Erfolgserlebnis. In der vergangenen Saison konnte man beide Partien (4:3 und 6:2) gegen Wernigerode für sich entscheiden. Dass es am Sonntag ein schweres Unterfangen wird, weiß TVS Center Linus Braune: „Um aus Wernigerode drei Punkte mit nach Hause nehmen  zu können, dürfen wir uns keinen Fehlstart erlauben. Gegen Hamburg haben wir in den ersten zehn Minuten das ganze Spiel in den Sand gesetzt.“

Schriesheim kann in puncto Kaderstärke aus den Vollen schöpfen. Damit ist u. a. reichlich Offensivpower mit im Gepäck. TVS-Kapitän Alex Burmeister führt derzeit die ligaweite Scorerwertung an, sein Sturmkollege Felix Künnecke rangiert auf Platz fünf. Die Gastgeber werden das Spiel voraussichtlich auf ihrem Youtube-Kanal ab 16 Uhr live übertragen.

Heimspiel gegen ungeschlagene PiranHHas

Am kommenden Samstag sind die bisher ungeschlagenen ETV PiranHHas aus Hamburg zu Gast in der Mehrzweckhalle. Einlass für die Zuschauer ist ab 17:30 Uhr, Anpfiff ist um 18 Uhr. Wie bei den Heimspielen am vergangenen Wochenende sind maximal 70 Zuschauer zugelassen. Diese werden gebeten sich an die geltenden Hygieneregeln zu halten.

Die Spiele zwischen Schriesheim und Hamburg wurden in der Vergangenheit oftmals zu echten Floorball-Spektakeln. In der letzten Spielzeit trennten sich die Teams denkbar knapp mit 6:5 n. V und 9:8, jeweils zu Gunsten des TVS. Vor allem das Auswärtsspiel in Hamburg hatte es in sich. Die Badener führten über 50 Minuten souverän mit 4:1, verloren jedoch gegen Ende des Spiels den Faden. Hamburg hatte Blut geleckt und dreht in unfassbarer Manier das Spielgeschehen sowie den Spielstand auf den Kopf. Die Blau-Weißen sahen sich 10 Sekunden vor Spielende einem 4:5 Rückstand konfrontiert. Nicolas Burmeister gelang es jedoch das Spiel noch in regulärer Spielzeit auszugleichen ehe Künnecke in der Verlängerung das Golden Goal gelang.

Die Bundesligamannschaft des ETV, zugehörig zu einem der größten Vereine Deutschlands, haben in dieser Saison erst zwei Spiele absolviert. In Wernigerode gewannen die Norddeutschen knapp mit 4:3, gegen den Aufsteiger SC DHfK Leipzig ließen sie jedoch nichts anbrennen und siegten deutlich mit 15:7. Damit haben die PiranHHas bereits beachtliche sechs Auswärtspunkte geholt. Das Überraschende dabei: In der kompletten vergangenen Saison hingegen konnten sie nur zwei Punkte aus der Fremde entführen und waren die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga.

Schriesheim geht aus dem letzten Wochenende mit gemischten Gefühlen heraus. Der 8:4 Sieg gegen Kaufering gab zunächst Aufwind. Die deutliche 5:12 Niederlage gegen Holzbüttgen bremste jedoch die Euphorie. Mit sechs Punkten aus den ersten drei Spielen legte der TVS jedoch einen soliden Start in die Saison 2020/21 hin. Das Heimspiel gegen Hamburg ist trotz der frühen Saisonphase wegweisend für beide Mannschaften. Der Gewinner kann sich vorerst von der unteren Tabellenregion distanzieren.

Die Zuschauerkapazität in der Mehrzweckhalle war sowohl am Samstag als auch am Sonntag nicht vollständig ausgeschöpft. Die Verantwortlichen des TVS sind optimistisch, dass jeder, der sich das Spiel vor Ort ansehen möchte einen Sitzplatz bekommen wird. Auf jeden Fall wieder vor Ort sind Christoph Drohmann und Thomas Schmitt, die das Spiel, das erneut auf Youtube live übertragen wird, kommentieren.

Die DJK Holzbüttgen gastiert in Schriesheim

Bully ist um 16 Uhr in der Mehrzweckhalle. Zuschauereinlass ist ab 15:30 Uhr. Es ist auf die geltenden Hygieneregeln für die Zuschauer hinzuweisen. Beim gestrigen Heimspiel gegen Kaufering waren rund 40 Zuschauer in der Halle. Die Zuschauerkapazität liegt bei 70.

Mit Schriesheim und Holzbüttgen treffen am heutigen Sonntag zwei bisher ungeschlagene Mannschaften aufeinander. Beide Teams holten sechs Punkte aus zwei Spielen. Am gestrigen Samstag setzten sich die Adler aus Nordrhein-Westfalen gegen die SSF Dragons Bonn deutlich mit 11:6 durch.  Schriesheim überzeugte bei dem 8:4-Heimsieg gegen Kaufering.

In der Floorball-Szene ereignete sich vor zwei Jahren ein Kuriosum. Der TV Lilienthal, zuletzt eines der Top-Teams der 1. Bundesliga, vermeldete seinen Rückzug aus der höchsten deutschen Spielklasse. Die Mannschaft um Trainer Jesse Backmann hatte zuviele Spielerabgänge zu verzeichnen und sah sich nicht den Anforderungen der 1. Bundesliga gewappnet. Daraufhin zog es Backmann als Trainer zur DJK Holzbütggen. Im Gepäck die Nationalspieler Janos und Niklas Bröker sowie Maximilian Spöhle. Seit diesen hochchkarätigen Zugängen zählt die DJK fest zu dem Kreis der Playoff-Kandidaten.

In der vergangen Saison verlor der TVS knapp gegen mit 5:6 die Nordrhein-Westfalen. Die Gäste waren damals jedoch das spielbestimmende Team und führte lange konfortabel mit 2:6. Das Rückspiel musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Aufgrund der hohen Spielerqualität im Kader gehen die Holzbüttger als Favorit ins Rennen. Die Grün-Weißen sind bekannt für ihr schnelles Kombinationsspiel und aktives Pressing. Die Zuschauer können sich auf Hochtempo-Floorball freuen. „Wir müssen uns vor keiner Mannschaft in der Bundesliga verstecken, kennen unsere Stärken und gehen voller Selbstvertrauen in die Partie“, so Stamm-Verteidiger Tobias Tost im Vorfeld des Spiels.

Für TVS- oder DJK-Fans denen das Besuchen der Mehrzweckhalle nicht möglich ist, bieten wir einen Livestream auf Youtube an. Mit dabei sind erneut Christoph Drohmann und Thomas Schmitt, die als Kommentatoren den Livestream untermalen. Den gestrigen Livestream gegen Kaufering verfolgten rund 200 Zuschauer.

Heimspiel mit Hygieneregeln und Livestream-Premiere

Alles andere als ein ganz normales Bundesligaheimspiel findet am Samstag um 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) in der Mehrzweckhalle statt. Das Heimspiel gegen die Red Hocks Kaufering findet unter strengen Hygieneauflagen statt und die Zuschaueranzahl ist auf 70 Personen beschränkt. Für alle Daheimgebliebenen bieten wir zudem erstmals einen Livestream auf Youtube an.

Die Gäste aus Kaufering starten am Samstag gegen die Schriesheimer Mannschaft in die neue Saison. Ihre Bundesliga-Partie gegen den Aufsteiger SC DHfK Leipzig hätte am vergangenen Sonntag stattfinden sollen, wurde jedoch in den November verlegt. Der TVS kann hingegen bereits auf ein absolviertes Bundesligaspiel in Bonn und drei eroberete Punkte zurückschauen. „Vor allem im ersten Drittel hat man am vergangenen Samstag in Bonn beiden Teams die fehlende Spielpraxis angemerkt. Wir sind froh, dass wir unsere Anlaufschwierigkeiten bereits in Bonn ablegen konnten“, bemerkt Spielertrainer Alex Burmeister. Für die Gäste aus Kaufering kommt die Herausforderung nach monatelanger Pflichtspielpause wieder in den richtigen Rythmus zu finden erst am kommenden Samstag.

Zu Beginn dieser Woche verkündeten die Bayern das Karriereende ihrer Vereinslegende Maximilian Falkenberger. Falkenberger war der bestimmende Akteur der Rot-Weißen, führte die Mannschaft innerhalb von zwei Jahren von der Regional- in die Bundesliga und war Jahr für Jahr Kauferings Topscorer. Die Kauferinger, die bereits in der letzten Saison mit einer sehr jungen und dynamischen Truppe an den Start gingen, verjüngen sich so weiter. Mit Marco Tobisch und Tobias Hutter bleiben jedoch langjährige Leader erhalten. Die nächste Generation ist u. a. geprägt von technisch versierten Spielern wie Ricardo Wipfler.

In der letzten Saison trennten sich die beiden Teams denkbar knapp (4:3 und 5:6 n. V.). Kaufering legte einen regelrechten Fehlstart in die Saison hin und stand nach der Hinrunde im Tabellenkeller. Den Bayern gelang es jedoch das Ruder herumzureißen und sie sammelten in der Rückrunde zahlreiche Zähler. „Wir haben den Anspruch das Spiel in die eigene Hand zu nehmen. Wir wollen nichts dem Zufall überlassen und den Spielrythmus vorgeben. Kaufering ist defensiv sehr gut eingestellt. Es wird für uns eine Herausforderung deren Defensivreihen zu knacken – eine Herausforderung der wir uns gewachsen fühlen“, so Burmeister im Vorfeld der Partie. Wie bereits in Bonn ist der gesamte TVS-Kader einsatzbereit.

Alle Zuschauer werden gebeten sich im Vorfeld der Partie über die Hygieneauflagen in der Mehrzweckhalle zu informieren. Im besten Fall soll ein eigener Stift mitgebracht werden. Es sind leider keine vorherigen Reservierungen möglich. Der Einlass erfolgt ab 17:30 Uhr und nach dem First-Come-First-Serve-Prinizip. Wir hoffen zudem auf eine positive Livestream-Premiere auf Youtube bei der sich erstmals das Kommentatoren-Duo Christoph Drohmann und Thomas Schmitt versuchen werden.

Bundesligaauftakt in Bonn

Der Ball rollt endlich wieder. Nach sechs Monaten ohne Pflichtspiele startet die Bundesligasaison für den TV Schriesheim mit einem Auswärtsspiel in Bonn. Vor allem für einen Spieler in den Reihen der Bonner ist es ein ganz besonderes Spiel.

Die Spiele gegen die Dragons aus Bonn entpuppen sich oftmals als Torspektakel. So trennte man sich in der letzten Saison 7:10 und 10:9 – jeweils zu Gunsten des Gastgebers. „Bonn sucht oft den direkten Weg zum Tor und vor allem ihr Konterspiel ist extrem gefährlich“, weiß Spielertrainer Alex Burmeister, der erstmals auf einen langjährigen Wegbegleiter verzichten muss. Mit Adrian Braune ist in der Sommerpause ein TVS-Urgestein zur Konkurrenz aus Bonn gewechselt. Nun fällt das Wiedersehen mit den alten Kollegen für Braune bereits auf den ersten Spieltag.

Vor allem Bonns Topscorer Florian Weißkirchen gilt es bei wenig Torchancen zu halten. Der Nationalspieler ist extrem schussstark und darf nicht viel Platz bekommen. Das haben die Schriesheimer bereits in der vergangenen Saison am eigenen Leib erfahren müssen. So war Weißkirchen bei Schriehseims 7:10-Niederlage in Bonn an acht von zehn Toren der Bonner beteiligt.

Der TVS kann auf den gesamten Kader zurückgreifen. Durch die Auflagen in Folge der Covid-19-Pandemie müssen in Nordrhein-Westfalen die Spielerkader auf 15 Mann (statt 20) reduziert werden. Dennoch werden in Bonn bis zu 100 Zuschauer in die Halle gelassen. Für alle Daheimgeblieben bieten die Bonner erstmals einen Livestream an. Bully ist um 18:00 Uhr.

Spiel um das Heimrecht in den Playoffs

Am kommenden Samstag, den 14. März, trifft der TVS auf die DJK Holzbüttgen. Bully in Kaarst ist um 18 Uhr.

Im letzten Platzierungsspiel der 1.Bundesliga trifft der TVS als Tabellenvierter auf den Tabellenfünften DJK Holzbüttgen. Diese haben vier Punkte weniger, jedoch auch ein Spiel weniger absolviert, da ihr Spiel gegen die SSF Dragons Bonn aufgrund des Sturmtiefs Sabine verschoben werden musste. Holzbüttgen ist ebenso wie Schiesheim für die Playoffs qualifiziert, jedoch geht es noch um das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale und um die Endplatzierung. Zudem kann der TVS noch den Drittplatzierten Chemnitz überholen, wenn diese gegen Weißenfels am kommenden Wochenende verlieren sollten und man selbst drei Punkte einstreichen kann.

Exkurs: Playoffs 1. Bundesliga
Im Gegensatz zu anderen Sportarten ist der Hauptrundensieger in der Floorball Bundesliga nicht automatisch Deutscher Meister. Nach der Hauptrunde/regulären Saison geht es erst richtig los. Ab dem 28. März starten die Playoffs. Die Mannschaften, die sich nach Ende der regulären Saison auf den Rängen eins bis sechs befinden spielen um die Deutsche Meisterschaft. Der Erst- und Zweitplatzierte ist direkt für das Playoff-Halbfinale qualifiziert (mit Heimrecht). Der Dritte spielt gegen den Sechsten und der Vierte gegen den Fünften im Playoff-Viertelfinale. Hier hat jeweils das höher platzierte Team Heimrecht. Nach den Halbfinals folgt das Playoff-Finale. Wer sich, wie auch in den anderen Playoff-Serien, über drei Spiele durchsetzen kann (Best-of-three) darf sich Deutscher Meister 2020 nennen.

Im letzten Aufeinandertreffen musste der TVS eine 6:5 Niederlage gegen die DJK hinnehmen. Im Jahr 2020 und begünstigt durch das Comeback des wichtigen Schlüsselspielers Alex Burmeister konnte der TVS jedoch deutlich machen, dass knappe Spiele über 60 Minuten konsequent zu Ende gespielt werden können. Die letzten sechs Bundesligaspiele der Schriesheimer endeten alle mit einem Tor Unterschied, jedoch musste der TVS von den maximal erreichbaren Punkten nur drei abgeben. Gegen die DJK Holzbüttgen müssen die Schriesheimer besonders auf die vielen Nationalspieler aufpassen, da sie in kritischen Spielsituationen öfters den längeren Atem haben und dann eiskalt Tore schießen. Für das letzte reguläre Saisonspiel werden Tobias Tost und Julius Heuer nicht zur Verfügung stehen.

Letztes Heimspiel vor den Playoffs gegen Hamburg

Am kommenden Samstag, den 7. März empfängt der TVS die ETV Piranhas Hamburg. Anpfiff in der Schriesheimer Mehrzweckhalle ist aufgrund des Mathaisemarkts bereits um 14 Uhr.

Im letzten Spiel gegen den ETV gewann der TVS knapp mit 6:5 nach Verlängerung. Dieses Spiel aus der Hinrunde nahm einen kuriosen Verlauf. Lange führten die Schriesheimer mit 4:1, ließen die Hamburger jedoch die Partie drehen. In der letzten Sekunden glich Schriesheim zum 5:5 aus und sicherte sich schließlich den Overtime-Sieg. Damit der TVS diesmal das Spiel in regulärer Spielzeit gewinnen kann und damit die Chance auf den dritten bzw. vierten Platz wahrt, müssen die Schriesheimer mit derselben Motivation wie im letzten Spiel gegen Chemnitz auftreten. Zudem werden die Badener eine Mannschaft empfangen, welche ebenfalls in dieser Saison gegen favorisierte Teams wie Leipzig und Chemnitz gewinnen konnte und somit weiß, wie man knappe Spiele für sich entscheiden kann.

Nachdem Schriesheim das erste Mal in der Vereinsgeschichte in die Playoffs eingezogen ist, ist das Saisonziel Klassenerhalt erreicht. Hamburg steht momentan auf dem sechsten Tabellenplatz, wobei Kaufering, Bonn und Wernigerode den Hanseaten dicht auf den Fersen sind. Die gesamte Verfolgergruppe tummelt sich bis maximal drei Punkte hinter Hamburg und sorgt damit für einen spannenden Playoffkampf bis zum letzten Spieltag. Für die Piranhas hat das Spiel in Schriesheim somit einen sehr hohen Stellenwert. Folglich müssen sich die Mannen um Spielertrainer Alex Burmeister auf mächtig Gegenwind gefasst machen. Der jüngste Saisonverlauf spricht jedoch klar für Schriesheim. In diesem Kalenderjahr holte man 15 von 18 möglichen Punkten und hat zudem „gelernt“, in knappen Spielen bis zum Ende einen klaren Kopf zu behalten und diese für sich zu entscheiden. So endeten die letzten fünf Spiele des TVS mit nur einem Tor Unterschied, vier davon gewannen die Badener.

Im Spiel gegen Hamburg kehrt nach langer Abwesenheit Nicolas Burmeister in den TVS-Kader zurück. Dahingegen hat sich Youngster Julius Heuer in der Partie gegen Chemnitz am Sprunggelenk verletzt und wird am Samstag pausieren müssen.

Tabellennachbar Floor Fighters Chemnitz gastiert in Schriesheim

Am Samstag, den 29.02.2019 gastieren die Floor Fighters Chemnitz in der Schriesheimer Mehrzweckhalle. Bully ist um 18 Uhr.

Zuletzt traf man im Pokalachtelfinale aufeinander, welches die Floor Fighters aus Chemnitz in Overtime 9:8 für sich gewinnen konnten. Hier konnten die Schriesheimer zeigen, dass man mit den Sachsen, die bisher eine sehr erfolgreiche Saison spielen, mithalten kann. Momentan steht Chemnitz auf Tabellenplatz drei der 1. Bundesliga und damit einen Platz vor den Badener. Jedoch beträgt der Punktevorsprung der Sachsen satte 7 Punkte.

Nachdem sich der TVS in puncto Toreschießen gegen Tabellenschlusslicht Berlin schwertat, müssen die Schriesheimer wieder mehr an Effektivität vor dem gegnerischen Tor gewinnen. Zudem ist gegen Chemnitz ein schnelles Backchecking sowie ein gutes Stellungsspiel notwendig, da der Gegner sehr schnell umschaltet und Konter eiskalt ausnutzt. Mit einem Sieg und den damit verbundenen 3 Punkten könnte der TVS in der Saison 2019/20 erstmals in der Vereinsgeschichte sicher in die Playoffs einziehen und müsste somit nicht um den Klassenerhalt bangen.

Doch der Weg dahin ist steinig. Unter anderem wird der aktuell beste Torschütze der Bundesliga, Juho Kivinen, TVS-Goalie Gernold unter Beschuss nehmen. Der finnische Import-Spieler der Floor Fighters erzielte in der laufenden Saison 40 Tore und legte 21 mal vor. Damit ist der Flügelspieler fast an der Hälfte der Chemnitzer Tore beteiligt und stellt ein entscheidendes Puzzleteil des Chemnitzer Erfolgs dar. Die TVS-Defensive ist gewarnt.

Schriesheim geht als aktuell formstärkstes deutsches Floorball-Team ins Rennen. Betrachtet man die Formtabelle der letzten fünf Bundesligaspiele, rangiert der TVS auf Platz eins. Mit zwölf Punkten aus den letzten fünf Spielen liegt man damit sogar vor Rekordmeister UHC Weißenfels, die in den vergangenen fünf Spielen elf Punkte verbuchen konnten. Diese Formkurve gilt es in dem Härtetest gegen Chemnitz  zu bestätigen. Bis auf Nachwuchstalent Daniel Mudra kann der TVS am Samstag mit dem kompletten Kader auflaufen.

TVS trifft auf Berlin Rockets

Am Sonntag, den 23. Februar begibt sich der TVS auf die längste Auswärtsfahrt der diesjährigen Saison. Der Spieltag-Gegner heißt Berlin Rockets. Spielbeginn in Berlin ist um 16 Uhr.

Durch das starke letzte Wochenende von Kaufering steht Berlin nun mit 9 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz der 1. Bundesliga. Das letzte Spiel gegen Berlin konnte der TVS zwar verdient mit 7:5 gewinnen, jedoch hat Berlin bewiesen, dass sie es keinem Gegner leicht machen. Die Rockets zeichnen sich besonders durch ihre konsequente Verteidigung aus, welche schwer auszuspielen ist. Hier muss sich der TVS als Ziel setzen, eine spielerische Lösung zu finden.

Mit weiteren drei Punkten könnte der TVS einen großen Schritt in Richtung Playoffs machen. Die Hauptstädter werden es den Badenern jedoch alles andere als leicht machen. Es gilt es insbesondere aus den Fehlern des vergangenen Wochenendes zu lernen. Zudem ist gegen die Berliner ein cleveres und kaltschäuziges Verhalten vor dem Tor nötig, um als Sieger vom Parkett zu gehen.

Für das kommende Spiel wird bis auf Mudra der komplette Kader des TVS einsatzbereit sein. Bezüglich der Anreise gibt es eine Premiere. Erstmals werden die Schriesheimer mit der Bahn zu einem Auswärtsspiel anreisen.