Hygienemaßnahmen für Schriesheimer Heimspiele

Für die Heimspiele in der Mehrzweckhalle Schriesheim gelten strenge Regelnd, die mit der Stadt Schriesheim und dem Floorball Verband Deutschlang abgesprochen sind. Wir klären über geltende Hygienemaßnahmen und Zuschauerbeschränkungen auf.

Die Verantwortlichen des TV Schriesheim haben die Heimspiele des kommenden Wochenendes als Testläufe in Sachen Umsetzbarkeit des Hygienekonzepts ausgerufen. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag werden maximal 70 Zuschauer in die Mehrzweckhalle gelassen. Die Kapazität für Auswärtsfans beträgt maximal 14 Plätze (20%). Die Anzahl der für Auswärtsfans zu reservierende Plätze muss das Gastteam dem TV Schriesheim im Vorfeld mitteilen. Nicht genutzte Plätze gehen in das allgemeine Kontingent über. Wenn die maximale Zuschauerkapazität erreicht ist, werden keine Zuschauer mehr in die Halle gelassen. Es ist keine Reservierung möglich. Die Plätze werden, abzüglich des Gästekontingents, nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip vergeben.

Nach dem Wochenende wird ein Fazit gezogen und entschieden werden, wie mit den kommenden Heimspielen in puncto Zuschauerbeschränkungen verfahren wird. Im Mittelpunkt stehen hierbei die anwesendenen Zuschauer und deren Bereitwilligkeit sich an die geltenden Hygieneregeln in der Mehrzweckhalle zu halten.

„Ich möchte am Wochenende zuschauen, wie läuft es ab?“ Einlass ist an beiden Tagen ab 30 Minuten vor Spielbeginn  Vorher ist kein Einlass möglich. Sollte sich vor dem Eingang eine Schlange bilden ist unbedingt ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen allen Personen einzuhalten. Ab Einlassbeginn werden die Zuschauer einzeln hereingebeten und müssen ihre Grippe-Symptomfreiheit schriftlich bescheinigen. Es werden Ordnungshüter vor Ort sein, die den Einlass kontrollieren. Die Zuschauer werden gebeten einen eigenen Stift mitzubringen. Jeder Zuschauer muss seine Kontaktdaten in ein Formular eintragen. Dieses nimmt jeder Zuschauer mit auf seinen Sitzplatz auf der Tribüne und lässt es nach Spielende auf seinem Platz ausgefüllt liegen. Die Kontaktdaten werden gemäß der Verordnungen des Bundeslands Baden-Württemberg vier Wochen aufgehoben und anschließend vernichtet.

Es gibt keine Stehplätze in der Halle. Jeder Zuschauer muss auf einem der markierten Plätze auf der Tribüne Platz nehmen. Die Zuschauer werden gebeten nicht den Platz zu wechseln. Jeder Zuschauer sitzt einzeln. Auch Familienangehörige werden gebeten nur auf den markierten Plätzen auf der Tribüne Platz zu nehmen.

Maskenpflicht: Beim Betreten der Halle muss eine Mund-Nasen-Maske getragen werden. Innerhalb der Mehrzweckhalle muss immer eine Mund-Nasen-Maske getragen werden. Die Zuschauer dürfen die Masken nur während des Sitzens auf der Tribüne abnehmen.

Einbahnstraße: In der Mehrzweckhalle gibt es eine auf dem Boden markierten Laufrichtung, sodass sich Zuschauer beim Verlassen und Betreten der Halle nicht in die Quere kommen. Es gibt einen gesonderten Ausgang. Der Ausgang erfolgt nicht über die Eingangstür. Pfeile auf dem Boden leiten zum Ausgang. Ausgenommen von der Einbahnstraßen-Regelung sind Personen mit körperlichen Einschränkungen. Es ist ungedingt auf die geltende Abstandregelung zu achten.

Kein Essens- und Getränkeverkauf: Es wird kein Kiosk geben. Das Mitnehmen von eigenen Speisen und Getränken ist gestattet. Alkoholische Getränke, sowie Glasflaschen bzw. Gläser sind jedoch verboten. Es ist somit nicht möglich Erlöse durch den Essens- und Getränkeverkauf zu erzielen. Damit bricht eine wichtige finanzielle Stütze weg. Der TVS ist daher auf Spenden angewiesen, es werden Spendenkassen in der Halle aufgestellt. Der Eintritt bleibt jedoch weiterhin frei.

Auswärtssieg zum Bundesligaauftakt

Im ersten Spiel der neuen Saison gewinnt der TVS auswärts in Bonn mit 9:8 (1:1 | 3:3 | 5:4). Damit knüpfen die Badener direkt an die Erfolge der vergangenen Spielzeit an.

Die Zuschauer im Sportpark-Nord in Bonn sahen einen mäßigen Beginn beider Mannschaften. Die fehlende Spielpraxis ließen sich beide Mannschaften vor allem zu Beginn anmerken. Es entwickelte sich zunächst ein zerfahrenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste aus Schriesheim. Doch ausgerechnet dem Sommertransfer und Neu-Bonner Adrian Braune gelang es, die 1:0-Führung für die Hausherren zu erzielen. Braune erwischte einen absoluten Sahnetag, war der spielbestimmende Akteur der Bonner und schnürte insgesamt einen Fünferpack. Davon drei Treffer per Volley. Schriesheim gelang noch im ersten Drittel der 1:1 Ausgleich.

Auch im zweiten Spielabschnitt konnte keine Mannschaft dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Mit 4:4 trennten sich die Teams in die zweite Pause. Bereits in der vergangenen Saison haben die Schriesheimer oftmals gezeigt, dass sie den Schalter umlegen können, wenn es in die Crunchtime geht. So war es die 47. Spielminute in welcher der TVS-Truck ins Rollen kam. Innerhalb von vier Spielminuten trafen die Badener viermal und zogen auf 8:4 davon. Es folgten zahlreiche Strafen gegen die Blau-Weißen, weshalb die Bonner Mal um Mal verkürzen konnten. Doch für den Ausgleich reichte die Schlussoffensive der Nordrhein-Westfalen nicht mehr. Schriesheim gewinnt mit 9:8 und fährt wichtige Punkte zum Saisonstart ein.

Am kommenden Wochenende wartet eine Doppelbelastung auf den TVS. Zuhause trifft man zunächst am Samstag auf die Red Hocks aus Kaufering, ehe am Sonntag die DJK Holzbüttgen in der Mehrzweckhalle gastiert.

Bundesligaauftakt in Bonn

Der Ball rollt endlich wieder. Nach sechs Monaten ohne Pflichtspiele startet die Bundesligasaison für den TV Schriesheim mit einem Auswärtsspiel in Bonn. Vor allem für einen Spieler in den Reihen der Bonner ist es ein ganz besonderes Spiel.

Die Spiele gegen die Dragons aus Bonn entpuppen sich oftmals als Torspektakel. So trennte man sich in der letzten Saison 7:10 und 10:9 – jeweils zu Gunsten des Gastgebers. „Bonn sucht oft den direkten Weg zum Tor und vor allem ihr Konterspiel ist extrem gefährlich“, weiß Spielertrainer Alex Burmeister, der erstmals auf einen langjährigen Wegbegleiter verzichten muss. Mit Adrian Braune ist in der Sommerpause ein TVS-Urgestein zur Konkurrenz aus Bonn gewechselt. Nun fällt das Wiedersehen mit den alten Kollegen für Braune bereits auf den ersten Spieltag.

Vor allem Bonns Topscorer Florian Weißkirchen gilt es bei wenig Torchancen zu halten. Der Nationalspieler ist extrem schussstark und darf nicht viel Platz bekommen. Das haben die Schriesheimer bereits in der vergangenen Saison am eigenen Leib erfahren müssen. So war Weißkirchen bei Schriehseims 7:10-Niederlage in Bonn an acht von zehn Toren der Bonner beteiligt.

Der TVS kann auf den gesamten Kader zurückgreifen. Durch die Auflagen in Folge der Covid-19-Pandemie müssen in Nordrhein-Westfalen die Spielerkader auf 15 Mann (statt 20) reduziert werden. Dennoch werden in Bonn bis zu 100 Zuschauer in die Halle gelassen. Für alle Daheimgeblieben bieten die Bonner erstmals einen Livestream an. Bully ist um 18:00 Uhr.

Floorball Bundesliga: Stand der Dinge

Die 1. Floorball Bundesliga startet wie geplant am kommenden Wochenede. Schriesheim fährt zum Auftaktspiel zu den SSF Dragons aus Bonn. Durch den länderübergreifenden Spielbetrieb erwartet die Vereine eine Saison voller Herausforderungen.

Als die Schriesheimer Floorballer am 7. März diesen Jahres über den Boden der Mehrzweckhalle fegten, ahnte noch keiner dass es sechs Monate dauern würde bis das nächste Pflichtspiel ausgetragen würde. Nun steht fest, die Bundesligaspielzeit 2020/21 startet wie üblich am zweiten Septemberwochenende. Doch bereits vor Saisonbeginn zeichnet sich ab, dass die Saison eine große Herausforderung für die Bundesligavereine darstellen wird. Vor Allem hinter den Kulissen wird aufgrund der Anforderungen der Hygienekonzepte zur Umsetzung der Bundesligaspieltage deutlich mehr Personal benötigt.

Die bundesweite Floorball-Bundesliga ist mit verschiedenen bundeslandspezifischen Corona-Auflagen konfrontiert. In einigen Bundesländern, wie z. B. Nordrhein-Westfalen, ist die maximale Spieleranzahl pro Mannschaft auf 15 Personen begrenzt. Unter Normalbedinungen sind 20 Spieler (inkl. Torhüter) im Kader zugelassen. In Bayern ist bis zum 19. September überhaupt kein Wettkampfsport erlaubt. Auch hinsichtlich der Zuschauerbeschränkungen unterschieden sich die Regularien der Bundesländern enorm. Daraus resultieren vereinsspezifische Hygienekonzepte, die den Rahmen für das jeweilige Bundesligaspiel vorgeben.

Während der TVS am Samstag in Bonn mit einem der 15-Mann-Regel geschuldeten, gestutzten Kader antreten muss, können die Heimspiele mit voller Kaderstärke ausgetragen werden. Die Corona-Verordnung Sport erlaubt zudem Zuschauer in baden-würtembergischen Sporthallen. Die Umsetzbarkeit in der Mehrzweckhalle wird gerade in Absprache mit der Stadt Schriesheim und intern geklärt. Hier ist noch keine Entscheidung gefallen, es ist daher noch unklar, ob zu den Schriesheimer Heimspielen Zuschauer in der Halle zugelassen werden können. Um die Heimspiele dennoch digital zugänglich zu machen, wird gerade die Möglichkeit eines Livestreams geprüft.

Am vergangenen Montag informierte der internationale Floorball-Verband über die Verlegung der Herren-Weltmeisterschaft in das nächste Jahr. Dadurch entstehen für die Bundesliga mehrere Puffer-Wochenenden im Dezember. Im Falle von Spielausfällen kommt dies der Durchführbarkeit der Saison entgegen.

Lucian Häfele wechselt in die Schweiz

TVS-Eigengewächs Lucian Häfele wechselt zum Schweizer Floorball-Verein Floorball Fribourg. Bereits 2007 begann der 19-jährige Verteidiger mit Floorball in Schriesheim und kann sich u. a. einen Bundesligaaufstieg auf die Fahne schreiben.

Nachdem Häfele alle Jugendabteilungen des Vereins durchlaufen hatte, führte sein Weg in die Bundesligamannschaft über das 2. Herrenteam. In der Jugend teilte er das Feld mit einigen Ex-Bundesligakollegen, wie Linus Braune oder Leonard Laage. Sowohl in der U15- als auch in er U17-Jugend gelang es ihm, mit seiner Mannschaft den deutschen Vizemeistertitel nach Schriesheim zu holen. Mit der Kleinfeld-Herrenmannschaft gelang dann der große Wurf. In Ingolstadt gewann er mit seiner Mannschaft den deutschen Kleinfeldtitel.

Sein Debut in der 1. Mannschaft gab Häfele in der Rückrunde der Spielzeit 2015/16. Am Ende dieser Saison sollte Schriesheim das erste Mal in die 1. Bundesliga aufsteigen. Häfele spielte damals noch eine untergeordnete Rolle in der Mannschaft. Ganz anders beim zweiten Schriesheimer Bundesligaaufstieg. Häfele hatte sich über die letzten Jahre zum Stammspieler entwickelt und war ein wichtiger Teil der Mannschaft, die in Bonn – ohne Niederlage in den Playoffs – in die höchste deutsche Spielklasse aufstieg.

Der gelernte Verteiger sucht nun, nach mehr als einem Jahrzehnt im TVS-Trikot neue Herausforderungen. Ab der kommenden Spielzeit streift er sich das Trikot der U21 von Floorball Fribourg über. Für Häfele ist Fribourg „die perfekte Anlaufstelle“, da er dort seine sportlichen und akademischen Ambitionen verbinden kann. Häfele wird an der Universität Fribourg studieren.

Wir sagen Danke Lucian, für Deinen Einsatz in unserem Verein und blicken auf unzähliche unvergessliche gemeinsame Momente auf und neben dem Feld zurück.

Bundesliga wird auf 12 Teams aufgestockt

Aufgrund von COVID-19 wurde der gesamte Floorball-Spielbetrieb in allen deutschen Ligen am 13. März 2020 abgebrochen. Der Dachverband Floorball Deutschland sieht trotz der zahlreichen Probleme die Chance, Floorball in Deutschland attraktiver zu gestalten und veröffentlicht strukturelle Änderungen der Bundesliga.

Am vergangenen Wochenende verkündete Floorball Deutschland, dass die 1. Bundesliga auf ein Teilnehmerfeld von 12 Mannschaften aufgestockt wird. Die beiden Erstplatzierten der 2. Bundesligen steigen somit automatisch auf. Mit Blau-Weiß Schenefeld (Nord-West-Staffel) und dem SC DHfK Leipzig (Süd-Ost-Staffel) rücken zwei alte Bekannte ins Oberhaus auf. Bis dato spielten 10 Team in der höchsten deutschen Spielklasse. Damit macht der Verband einen Schritt in Richtung der Teilnehmergröße der europäischen Top-Ligen (Finnland, Schweden, Tschechien, Schweiz), in denen jeweils 14 Mannschaften in der höchsten Spielklasse starten.

Über Playoff- und Playdown-Modalitäten hat der Bundesverband noch nicht final informiert. Es soll jedoch ein 3-Jahres-Plan vorgelegt werden, der sukzessive an das neue Format heranführt. Hierbei ist u. a. denkbar, dass sich die Anzahl der Playoffplätze über die Jahre erhöht wird. In der kommenden Spielzeit 2020/21 ginge es vor allem um die Durchführbarkeit des Spielbetriebs trotz der Corona-Pandemie.

Neben der Restrukturierung der 1. Bundesliga, soll es auch eine überarbeitete 2. Bundesliga geben. Auch hier soll längerfristig an den finalen Modus herangeführt werden. Ob die Ligen wie üblich Mitte September starten können, steht nach wie vor in den Sternen. Hier gilt es, Geduld zu wahren und sich an die Richtlinien der Politik zu halten.

Adrian Braune wechselt zu den SSF Dragons Bonn

Adrian Braune durchlief alle Jugendmannschaften des TVS, stieg mit Schriesheim zweimal in die 1. Bundesliga auf und war Teil der U17- und U19-Nationalmannschaft. Nun wechselt das TVS-Eigengewächs zur Ligakonkurrenz aus Bonn.

Vor 10 Jahren, als 11-Jähriger, steifte sich Braune erstmals das TVS Trikot über. Seitdem feierte das ehemalige TVS-Talent, das sich zu einem unverzichtbaren Stammspieler entwickelte, zahlreiche Erfolge. Dabei stechen vor allem die beiden Aufstiege in die 1. Bundesliga 2016 und 2019 heraus. Bereits bei dem entscheidenden Aufstiegsspiel 2016 gegen Bremen, spielte der damals 16-Jährige eine zentrale Rolle. Beim 4:2-Erfolg in der heimischen Mehrzweckhalle erzielte Braune den vorentscheidenden Treffer zum 3:2. Aber auch in der U17 verhalf er dem TVS zu zwei deutschen Meistertiteln (2016 und 2014).

Seit dem Aufstieg des TVS in die 2. Bundesliga 2014, war der damals 15-Jährige fester Bestandteil der Herrenmannschaft. Durch seine außergewöhnlichen Leistungen machte er auch bei den Jugendnationaltrainern auf sich aufmerksam. Braune wurde zu einem Stammspieler der U19-WM-Kampagne 2016/17 und nahm schließlich an der U19-Weltmeisterschaft in Vaxjö im Mai 2017 teil. Nach seinem Abitur machte Braune einen einjährigen Abstecher beim Schweizer Club Chur Unihockey.

Aus beruflichen und persönlichen Gründen ist der 20-Jährige in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn gezogen und wechselt zu den SSF Dragons Bonn. Im Schriesheimer Trikot überzeugte er stets mit einem unbändigen Willen und legte eine extrem mannschaftsdienliche Spielweise an den Tag. Seine Teamkollegen schätzen vor allem seine Allrounder-Qualitäten, so kam der gelernte Stürmer nicht selten als Verteidiger zum Einsatz. Er wird ab der kommenden Saison auf und neben Platz eine große Lücke hinterlassen. Die Zuschauer müssen jedoch nicht gänzlich auf Braune verzichten, denn mindestens einmal im Jahr wird er in der Mehrzweckhalle herumwirbeln. Beim Heimspiel gegen die SSF Dragons Bonn trägt Braune zwar das „falsche“ Trikot, bleibt jedoch immer Teil der TVS-Familie.

Die Floorball-Abteilung des TV Schriesheim wünscht Adrian das Beste in seiner neuen (sportlichen) Heimat und den SSF Dragons Bonn viel Spaß mit einem außergewöhnlichen Spieler.

Coronavirus: Floorball Bundesliga mit sofortiger Wirkung abgebrochen

Der gesamte Spielbetrieb der aktuellen Floorball Saison 2019/2020 wird aufgrund des Coronavirus mit sofortiger Wirkung beendet. Das erklärte der Bundesverband Floorball Deutschland am Freitagmittag gegen 13:25 Uhr.

Die Floorball Saison nimmt ein abruptes, aber nach den Entwicklungen der vergangenen Tage, absehbares Ende. Der Verband teilte in seiner Stellungnahme mit, dass in dieser Saison kein Deutscher Meister gekürt wird. Die Ab- und Aufstiegsregulungen werden noch nachgereicht. Da die Schriesheimer Mannschaft bei Saisonabbruch auf dem vierten Tabellenrang steht und bereits vor zwei Wochen den Klassenerhalt verbucht hat, wird die Auf- und Abstiegsregelung den TVS nicht direkt betreffen.

Trotz allem bedankt sich die Organisation des TV Schriesheim an dieser Stelle bei allen frewilligen Helfern, Unterstützern und Sponsoren. Wir blicken sportlich gesehen, auf eine sehr erfolgreiche reguläre Saison zurück. In 17 Spielen sammelte die Bundesligamannschaft 29 Punkte. In den beiden bisherigen Bundesligasaisons 2016/17 und 2017/18 sammelte der TVS in 36 Spielen insgesamt 27 Punkte.

Bleibt gesund, wir sehen uns in der 1. Bundesliga 2020/21.

Spiel um das Heimrecht in den Playoffs

Am kommenden Samstag, den 14. März, trifft der TVS auf die DJK Holzbüttgen. Bully in Kaarst ist um 18 Uhr.

Im letzten Platzierungsspiel der 1.Bundesliga trifft der TVS als Tabellenvierter auf den Tabellenfünften DJK Holzbüttgen. Diese haben vier Punkte weniger, jedoch auch ein Spiel weniger absolviert, da ihr Spiel gegen die SSF Dragons Bonn aufgrund des Sturmtiefs Sabine verschoben werden musste. Holzbüttgen ist ebenso wie Schiesheim für die Playoffs qualifiziert, jedoch geht es noch um das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale und um die Endplatzierung. Zudem kann der TVS noch den Drittplatzierten Chemnitz überholen, wenn diese gegen Weißenfels am kommenden Wochenende verlieren sollten und man selbst drei Punkte einstreichen kann.

Exkurs: Playoffs 1. Bundesliga
Im Gegensatz zu anderen Sportarten ist der Hauptrundensieger in der Floorball Bundesliga nicht automatisch Deutscher Meister. Nach der Hauptrunde/regulären Saison geht es erst richtig los. Ab dem 28. März starten die Playoffs. Die Mannschaften, die sich nach Ende der regulären Saison auf den Rängen eins bis sechs befinden spielen um die Deutsche Meisterschaft. Der Erst- und Zweitplatzierte ist direkt für das Playoff-Halbfinale qualifiziert (mit Heimrecht). Der Dritte spielt gegen den Sechsten und der Vierte gegen den Fünften im Playoff-Viertelfinale. Hier hat jeweils das höher platzierte Team Heimrecht. Nach den Halbfinals folgt das Playoff-Finale. Wer sich, wie auch in den anderen Playoff-Serien, über drei Spiele durchsetzen kann (Best-of-three) darf sich Deutscher Meister 2020 nennen.

Im letzten Aufeinandertreffen musste der TVS eine 6:5 Niederlage gegen die DJK hinnehmen. Im Jahr 2020 und begünstigt durch das Comeback des wichtigen Schlüsselspielers Alex Burmeister konnte der TVS jedoch deutlich machen, dass knappe Spiele über 60 Minuten konsequent zu Ende gespielt werden können. Die letzten sechs Bundesligaspiele der Schriesheimer endeten alle mit einem Tor Unterschied, jedoch musste der TVS von den maximal erreichbaren Punkten nur drei abgeben. Gegen die DJK Holzbüttgen müssen die Schriesheimer besonders auf die vielen Nationalspieler aufpassen, da sie in kritischen Spielsituationen öfters den längeren Atem haben und dann eiskalt Tore schießen. Für das letzte reguläre Saisonspiel werden Tobias Tost und Julius Heuer nicht zur Verfügung stehen.

Schriesheim bleibt durch Heimsieg gegen Hamburg auf Erfolgsspur

Im Aufeinandertreffen des TV Schriesheim und der PiranHHas aus Hamburg können die Badener ihr aktuelles Formhoch erneut besätigen und gewinnen mit 9:8 (2:1 | 5:3 | 2:4). Somit steht Schriesheim nach wie vor auf dem vierten Tabellenrang und hat sich einen 6-Punkte-Puffer auf Verfolger Holzbüttgen erspielt.

Aufgrund des Mathaisemarkts begann das Bundesligaspiel zwischen Schriesheim und Hamburg bereits um 14 Uhr. Der Ausgangslage geschuldet, hatte das Spiel für die Gäste sicherlich eine größere Bedeutung als für Schriesheim. Hamburg rangierte vor der Partie mit 19 Punkten auf Tabellenplatz sechs, dicht gefolgt von Kaufering, Wernigerode und Bonn. Der TVS hatte mit dem Heimsieg gegen Chemnitz die Playoffs und damit das selbst definierte Ziel, den Klassenerhalt, erreicht. Die Badener mussten folglich einen Weg finden, mit genauso viel Motivation ins Spiel zu starten, wie die Gäste aus dem Norden.

Schriesheim bestimmte die ersten zehn Minuten des Spiels und zog mit 2:0 davon. Die Hausherren versuchten die Hamburger früh in ihrer Hälfte anzugreifen. Diesen gelang es zunächst nicht, damit umzugehen. Im weiteren Verlauf der Partie stellten sie sich besser darauf ein, was sich auch auf der Anzeigetafel widerspiegelte. Nach einem 2:1-Pausenstand, zogen die PiranHHas in der ersten Häfte des zweiten Drittels auf 2:4 davon. Der am Samstag glänzend aufgelegte TVS-Schlussmann Simon Seibert vereitelte die Chance der Gäste, auf 2:5 davon zu ziehen, in dem er den Strafschuss von Hamburgs Kapitän und Nationalspieler Flemming Kühl parierte. Statt einem Führungsausbau der Gäste, zündete der TVS kurzerhand den Turbo und drehte einen 2:4-Rückstand in eine 8:4-Führung innerhalb von zehn Spielminuten.

Im letzten Durchgang wurde das Spiel zunehmend köperlicher und für die Zuschauer unansehnlicher. Nach dem 8:5 und 9:5 starteten die Hanseaten eine Schlussoffenisve. Diese brachte den Gästen drei unbeantwortete Tore, aber ließ sie lediglich auf ein 9:8 herankommen. TVS-Kapitän Alex Burmeister sammelte bemerkenswerte sieben Torvorlagen.

Der TVS punktet weiter und kann nun auf eine Tabellenposition mit Heimvorteil im Playoff-Viertelfinale schielen. Mit einem Sieg beim letzten Spiel der regulären Saion, am kommenden Samstag in Holzubüttgen, können sich die Badener aus eigener Hand Platz vier und mit Schützenhilfe von Holzbüttgen und Weißenfels eventuell sogar Platz drei sichern.