Februar: Der entscheidende Monat

Die TVS-Floorballer spielen sowohl spielerisch als auch hinsichtlich des Tabellenplatzes ihre bisher erfolgreichste Bundesligasaison. Nach wie vor ist die Mannschaft mitten im Rennen um die heiß begehrten Playoff-Plätze. Doch auch die gegnerischen Teams schlafen nicht. Der kommende Monat Februar könnte einen entscheidenden Charakter haben.

Nachdem die Bundesligamannschaft mit einem 6:2-Auswärtssieg in Wernigerode erfolgreich in das neue Jahr startete, muss die Truppe zunächst vier Wochen die Füße still halten. Pokalspiele (Schriesheimer schied im Dezember gegen Chemnitz aus) und die Spiele der Nationalmannschaft im Zuge der WM-Qualifikation lassen die Bundesliga für drei Wochenenden pausieren. Die Ruhe vor dem Sturm, denn dann folgen fünf Spiele in 21 Tagen für den TVS, in denen die Vorentscheidung im Kampf um die Playoff-Plätze fallen könnte.

Im Monat der Wahrheit Februar geht es zunächst zuhause gegen Bonn (8.), ehe zwei Spiele am drauf folgenden Wochenende gegen Leipzig (15.) und in Kaufering (16.) folgen. Eine Woche später wird die Mannschaft die weiteste Auswärtsfahrt der Saison nach Berlin antreten (23.). Das letzte Februar-Spiel findet am 29. gegen Chemnitz statt. Schriesheim, aktuell auf Tabellenrang fünf, trifft somit auf drei direkte Verfolgen. Während man Kaufering und Berlin im Hinspiel bezwingen konnte, ist gegen Mitaufsteiger Bonn noch eine Rechnung offen. Aber auch gegen die Titel-Mitfavoriten Leipzig und Chemnitz rechnet sich der wieder genesene Kapitän Alex Burmeister eine Chance aus. „Das Leistungsniveau in der Bundesliga ist deutlich näher zusammengerückt als es die Tabelle offenbart. Unter den richtigen Bedingungen können wir gegen jeden Gegner Punkte holen“, zeigt sich Burmeister optimistisch.

Während der TVS die erste Bundesligasaison der Vereinsgeschichte 2016/17 mit 18 Punkten auf dem Konto und auf Tabellenplatz acht beendete, lag die Punkteausbeute in der Folgesaison 2017/18 bei lediglich neun Punkten. Diese Saison beendete man als Tabellenletzter. Momentan haben die Badener bereits 14 Punkte gesammelt und es sind noch sieben Spiele zu absolvieren. Fünf davon im Februar, in dem die bisherige Punktebestmarke der Premieresaison geknackt werden soll.